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Annike

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Annike-Kieferorthopädin-Unternehmerin-Triathletin-3fache stolze Mutter

Dr. Annike Bader-Kieferorthopädie Buxtehude

Liebe Annike, wir freuen uns Dich zu treffen. Das war nicht einfach, bei Deinem vollen Terminkalender. Du bist Dr. der Kieferorthopädie und hast eine eigene Praxis: War das schon immer Dein Traum? Also während der Schulzeit, bis zur 10. Klasse, wollte ich gerne Kunst oder Modedesign studieren. Dann bin ich über Bekannte auf Zahnmedizin gekommen, weil dieser Beruf viel handwerkliches Geschick und einen Sinn für Ästhetik verlangt. Während der ersten Semester habe ich dann schnell erkannt, dass ich Kieferorthopädin werden möchte.

Stimmt es, dass Ärzte sich ein zum Charakter passendes Fachgebiet suchen? Da kann ich nur für mich sprechen. Ich denke, dass Kieferorthopädie sehr gut zu mir passt und ich möchte mit nichts anderem tauschen bzw. etwas anderes machen. Kieferorthopädie ist wie Schachspielen: Zug um Zug bewegt man die Zähne in die richtige Position. Bei jedem Kontrolltermin sieht man ob das ein kluger Zug war. Außerdem ist es total reizvoll ein schönes Lachen zu schaffen.

Andrea und ich tragen ja aktuell auch Zahlspangen! Ist das jetzt wieder angesagt oder achten wir jetzt nur besonders darauf? Nein, stimmt!Die Zahl der Erwachsenen Patienten nimmt stetig zu. Zähne verschieben sich ein leben lang und im Erwachsenenalter bildet sich der im Fachbereich auch so genannte "Erwachsenenengstand“ aus. Da die Menschen mehr Wert legen auf ein gutes, gepflegtes Aussehen auch mit 40+ , haben viele den Wunsch Ihre Zähne korrigieren zu lassen. 

Was für Möglichkeiten haben Erwachsende Patienten denn heute, wenn sie eine unauffällige Zahnkorrektur wünschen? Es gibt die Korrektur der Zähne mittels durchsichtiger Schienen, wie Andrea sie trägt. Oder man kann die Zahnspange von innen auf die Zähne kleben oder zahnfarbende Brackets kleben, so wie Du, Gila.

Was gefällt Dir an Deinem Job am Meisten? Die Erfolgsquote: Es wird immer schöner. Ich sehe was ich tue und ich freue mich, wenn die Patienten strahlend die Praxis verlassen.

Du hast vor kurzem die Praxis Lotsen gegründet. Ein kreativ Netzwerk für Mediziner und Praxen- welche Idee steckt dahinter? Der Arzt sollte seine Kraft und Energie der Patientenbehandlung widmen. Es ist aber so, dass eine Praxis ein kleines Unternehmen ist und sich mit vielen Dingen heutzutage beschäftigen muss. Damit der Arzt seine Ressourcen, aber auf die wichtigen Bereiche verteilen kann, habe ich die Praxislotsen gründet. Sie sollen dem Arzt Arbeit abnehmen, damit der das tun kann, was er gelernt hat und warum die Patienten zu ihm kommen. 

Zusätzlich zur eigenen Praxis hast Du drei Kinder, einen Hund, bist Triathletin und alleinerziehend! Verrate uns mal wo Du Deine Kraft herbekommst. Woher nimmst Du Deine Motivation? Ich habe viele Menschen um mich herum, denen ich vertraue und die mich unterstützen bzw. denen ich einen Teil der Arbeit überlasse, die ich alleine nicht schaffen kann. Ich überlege mir oft in Ruhe: Was ist wichtig für mich! Dann setze ich meine Prioritäten und die Dinge, die ich nicht schaffen kann, überlasse ich anderen und akzeptiere, wie sie die Dinge für mich erledigen. Und ich verzeihe mir, dass ich nicht überall perfekt sein kann.

Welchen Stellenwert hat Sport für Dich? Einen großen.Sport ist für mich sehr wichtig, weil das meine persönliche Auszeit ist. Dort bin ich nur für mich. Wenn ich dann vom Laufen wiederkomme, dann fühlt sich vieles einfach anders an.

Und welchen Stellenwert hat Garderobe in Deinem leben? Ich denke, dass der Spruch: Kleider machen Leute, wahr ist. Wenn ich mich gut gekleidet fühle, dann ist meine ganze Selbstwahrnehmung und die Wirkung, die ich auf andere habe eine ganz andere. Außerdem habe ich Spaß an Mode.... es ist auch eine Form kreativen Auslebens und Lebenslust.

Wo kaufst Du ein? Warum? Ich kaufe viel lokal ein, zumindestens probiere ich es. Es ist mir wichtig, dass der lokale Einzelhandel erhalten bleibt und auch in Form von vielen liebevollen geführten Geschäften. Einen Karton aufzureißen und dann etwas anzuprobieren ist eine Sache, aber durch Geschäfte zu stöbern und das Gefühl zu entwickeln sich jetzt etwas zu gönnen, ist noch spezieller.

Dein Lieblingsteil ist….weil…? Mein schwarzer Jumpsuit ist bei mir hoch im Kurs, weil ich sofort damit perfekt angezogen bin. Je nach dem was für Schuhe ich dazu wähle, ist er sportlich oder elegant.

Was muss ein Kleidungsstück sein oder haben damit es von Dir gekauft wird? Es muss in meinen Kleiderschrank passen, d.h. ich brauche mindestens zwei bis drei Dinge, die sich damit kombinieren lassen. Das Material muss angenehm auf der Haut sein und das Teil sollte mein persönliches Preislimit nicht überschreiten.

In Deiner Praxis gibt es keine weißen Kittel. Ihr tragt Shirts mit tollen Sprüchen und Sneaker, geht Denim auch? Ja, es geht auch Denim. Wir entwickeln uns da immer weiter. Diesen Winter sind wir von weißen Hosen auf graue bzw. schwarze Hosen umgestiegen. Ich konnte das weiß einfach nicht mehr sehen. Für den Sommer haben wir jetzt in der Tat eine leichte Jeans oder locker sitzende Hosen ins Auge gefasst. Ihr dürft gespannt sein......

Hast Du das von Anfang an so gewünscht? Wie kommt das an? Praxisbekleidung ist ein schwieriges Thema. Im Team haben die Mitarbeiter auf Grund von Alter und Körperstatur unterschiedliche Bedürfnisse. Dann gibt es wenig innovative Auswahl bei den Händlern. Ich bin mit dem Thema auch noch nicht zufrieden, aber wir arbeiten dran. Denn wie ich sagte, die Mitarbeiterin muss sich wohl fühlen in dem was sie an hat, nur so kann man gut arbeiten. Im Allgemeinen kommt der jetzige Look schon ganz gut an bei den Patienten. Die Sprüche auf den Shirts brechen schon manches Eis am Anfang.

Wenn Du einen Tag komplett frei hättest von allem- Was wäre Deine Wunschbeschäftigung? Ich würde gerne bei Sonnenschein eine schöne Rennradtour machen. Danach ein leckeres Stück Kuchen. Dann im Liegestuhl ausruhen und sinnlose Zeitschriften mit vielen Bildern ansehen. Vielleicht wäre auch noch ein Sprung in einen Pool oder ein Gang in die Saune mit anschließender Massage schön, einen Aperol, eine Freundin zum gackern, meine Liebsten, ein 3 Gänge Menu...vielleicht würde ich die Dinge auch einfach spontan auf mich zukommen lasse, mich treiben lassen.

Und hier geht es zu den schönen Zähnen.

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